Tipps für ein besseres Foto

Diese Tipps sind schon etwas älter, aber die Grundlagen für bessere Bilder ändern sich nicht, sind sie doch zum Teil sogar physikalisch festgelegt:

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Gerald Friederici
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Betrachtungen zur Fotografie

Die Fotografie ist wie das Einbrechen in einen flüchtigen Moment.

In einer Hundertstelsekunde wird das Werk erschaffen, welches für das menschliche Auge zu kurz währt, als daß es von ihm vollständig wahr genommen werden könnte.

Man sieht ein Gesicht, gestreift vom leichten Flügelschlag des Glücks, dem schwarzen Tüll der Traurigkeit, mit der Sehnsucht eines Wunsches oder dem Ausdruck des Bedauerns - so flüchtig, dass man ohne die Fotografie nichts davon geahnt hätte.

Die Zeit stoppt und die Bewegung gerinnt zu verblüffender Starrheit: Wenn die Zeit aufhört zu vergehen, wird ein Wassertropfen zum unvergänglichen Diamanten.

Herunter gerissen wird der Schleier der Vergänglichkeit von Dingen, Menschen, Gesichtern. Die unfreiwillige Geste, ein flüchtiger, sofort wieder vergessener Ausdruck, wird vollkommen bloßgelegt.

Eine gute Fotografie kompromittiert immer. Sie enthüllt stets ein Geheimnis. Etwas, das einem gar nicht bewusst war und das durch die eigene Aufnahme erst sichtbar wird.

Auf immer ist dieser Moment festgebannt, unserem Blick ausgeliefert. Für den Fotografierten war es nur der Bruchteil zwischen zwei Herzschlägen.

Losgelöst vom einfachen Verlauf des Daseins wird dieser vergehende Moment zum Inbegriff unseres innersten Wunsches nach Unsterblichkeit.

Der Verschluß einer Kamera wirkt wie ein Fallbeil, das den Verlauf der Zeit abhackt, Gesten, Reflex und Mimik in einem Moment festhält. Vorher nicht existierend und auch nicht mehr hinterher, aber für immer festgehalten in einem Bild.