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Fotografieren mit GF

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Tipps zum besseren Fotografieren

Für all diejenigen, die sich eine (Digital-)kamera gekauft oder als Geburtstagsgeschenk bekommen haben und nun beginnen, möchte ich ein paar einfache Tricks geben, wie man zu besseren Fotos kommt.

Zunächst einmal sollte man sich natürlich mit der Bedienung der Kamera vertraut machen. Das kann je nach Umfang des Handbuchs recht mühsam sein. Dann geht es um Begriffe wie Blende, Zeit, Brennweite, Programmautomatik und Auflösung.

Ist man in der Bedienung einigermaßen sicher, kann es ans Fotografieren gehen. Denn erst wenn man sich nicht mehr auf die Kamera sondern auf das Motiv konzentrieren kann, begibt man sich auf den Weg hin zu bewußt gestalteten Bildern.

In den zwei Untermenüpunkten findet man eine bebilderte Erläuterung zu vielen typischen Aufnahmesituationen sowie eine etwas ausführlichere Erklärung einiger technischer Zusammenhänge.

Bei Fragen gerne über die Kontaktseite nachfragen!

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Betrachtungen zur Fotografie

Die Fotografie ist wie das Einbrechen in einen flüchtigen Moment.

In einer Hundertstelsekunde wird das Werk erschaffen, welches für das menschliche Auge zu kurz währt, als daß es von ihm vollständig wahr genommen werden könnte.

Man sieht ein Gesicht, gestreift vom leichten Flügelschlag des Glücks, dem schwarzen Tüll der Traurigkeit, mit der Sehnsucht eines Wunsches oder dem Ausdruck des Bedauerns - so flüchtig, dass man ohne die Fotografie nichts davon geahnt hätte.

Die Zeit stoppt und die Bewegung gerinnt zu verblüffender Starrheit: Wenn die Zeit aufhört zu vergehen, wird ein Wassertropfen zum unvergänglichen Diamanten.

Herunter gerissen wird der Schleier der Vergänglichkeit von Dingen, Menschen, Gesichtern. Die unfreiwillige Geste, ein flüchtiger, sofort wieder vergessener Ausdruck, wird vollkommen bloßgelegt.

Eine gute Fotografie kompromittiert immer. Sie enthüllt stets ein Geheimnis. Etwas, das einem gar nicht gehört und das man doch selbst war.

Auf immer ist dieser Moment festgebannt, unserem Blick ausgeliefert. Für den Fotografierten war es nur der Bruchteil zwischen zwei Herzschlägen.

Losgelöst vom einfachen Verlauf des Daseins wird dieser vergehende Moment zum Inbegriff unseres innersten Wunsches nach Unsterblichkeit.

Der Verschluß einer Kamera wirkt wie ein Fallbeil, das die Zeit abhackt, planlos Gesten, Reflex und Mimik festhält, vorher nicht existierend und nicht hinterher, aber für immer fixiert in einem Bild.